Entstehung und Entwicklung
Ab 1884 angelegt; ein anonymes Urnenfeld besteht seit 1988, ein muslimisches Gräberfeld seit 1990 und das Sterntalerfeld seit 2003.
Der Standort liegt in zwischen Auerberg, Buschdorf und Tannenbusch.
Mit rund 22 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Nordfriedhof Bonn vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Kölnstraße, 53117 Bonn verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Größter städtischer Friedhof Bonns; als Landschaftsgarten nach Plänen von Ludwig von Noel angelegt und teilweise denkmalgeschützt.
Auf Nordfriedhof Bonn bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 8 Orientierungspunkten, darunter Friedhofskapelle, Kriegsdenkmal, Haltestelle Nordfriedhof, Plattform 1, Öffentlicher Parkplatz an der Kölnstraße. Achten Sie bei einem Rundgang über Nordfriedhof Bonn auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Nordfriedhof Bonn verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Bruno Werntgen, Johannes Klais, Ludwig Rickert, Fereydoun Farokhzad. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.